Dr. House Spielkarten

Auch wenn ich die Themen, die meine Kunstlehrerin bisher behandelte nicht besonders prickelnd fand, muss ich doch ausnahmsweise mal gestehen, dass unser aktuelles Thema cool ist. :-) Unsere Aufgabe ist es, Spielkarten zu einem uns beliebigen Thema zu gestalten. Eigentlich sollten wir zu unseren Idolen Spielkarten machen, aber wer hat heutzutage schon Idole, gibt diese offen zu und bringt sie auf eine Spielkarte? Letztlich ist es ja egal, ich habe auf jeden Fall Dr. House ausgesucht. Ob das jetzt mein Idol ist oder nicht, kann man bestreiten. Es gibt auf jeden Fall einige Dinge, auf die ich bei ihm nicht neidisch bin. ;-)

Ok, jetzt mal zu dem, was ich eigentlich sagen wollte. Habe heute den ganzen Abend daran gesessen, mal einen Prototyp an Karten zu entwerfen. Ist noch nicht so toll, wie ich das vielleicht erwartet habe, aber auf jeden Fall mal ein Anfang. Wir haben für den Buben ein Bild von Foremen, für die Dame ein Bild von Cameron, für den König natürlich House und für das Ass Cuddy genommen. Die habe ich aus einigen Bildern ausgeschnitten, gespiegelt und *zack* – schon sah das aus wie Spielkarten. Da wir nur eine Farbe (Bekannt als Pik, Herz, Karo und Kreuz) machen müssen, haben wir einen Gehstock genommen. Auch eine Rückseite für die Karten ist schon fertig. Da waren wir wohl aber weniger kreativ, da wir einfach aus einer Folge aus dem Intro  ein Bild genommen haben. Was jetzt noch fehlt ist ein Hintergrund auf der Vorderseite. Also der Teil hinter dem Bild von z.B. Dr. House und den Gehstöcken. Eine Idee haben wir aber auch da schon. Wieder ein Teil aus dem Intro. ;-)

Tja, mal sehen was die nächsten Tage dabei so rauskommt. Ich werde dann bei Gelegenheit natürlich auch ein paar Fotos vom Fertigen und auch dazugehörige PNGs veröffentlichen. :)

Collectd und rrdtool

Endlich habe ich mal ein schönes Programm zum Überwachen der Performance eines Computers gefunden. Das Programm nennt sich collectd. Der Collectd selbst, speichert nur die Daten in regelmäßigen Abständen (Ich glabe es sind 15 Sekunden per default) in mehrere Dateien. Diese Dateien sind im so genannten Round Robin Database-Format. Mit Hilfe des Prorgamms rrdtool kannn man dann relativ einfach eine graphische Darstellung dieser Daten erstellen. Das rrdtool in Aktion kann man hier sehen. Dazu mal ein kleiner Beispiel-Code, der mir einen Graphen über den Verlauf des Load-Averages der letzten 24 Stunden erstellt.

Graph eines Load-Average der letzten 24h
  1. rrdtool graph "/var/www/user/de/dev/htdocs/dev/rrd/load.png" –start -24h –en
  2.   –title "load average – last 24h" \
  3.   DEF:shortterm=/var/lib/collectd/load.rrd:shortterm:AVERAGE \
  4.   DEF:midterm=/var/lib/collectd/load.rrd:midterm:AVERAGE \
  5.   DEF:longterm=/var/lib/collectd/load.rrd:longterm:AVERAGE \
  6.   LINE1:shortterm#00CC00:"last minute" \
  7.   LINE1:midterm#FF0000:"last five minutes" \
  8.   LINE1:longterm#0000FF:"last fifteen minutes"

Man kann jetzt damit also recht detailiert seine Graphen erstellen lassen. Ich habe mir dazu gleich ein ganzes Shell-Script geschrieben, dem ich einen Parameter mitgebe, der angibt, von welchem Zeitpunkt an bis jetzt der Graph erstellt werden soll. Das Script könnt ihr euch (mit einer PHP-Datei zur Anzeige auf einem Webserver) nach Bedarf gerne einmal runterladen.

zip Collectd And Rrdtool (1.54 KB, zip)

Die perfekte IDE?

Es war mal wieder Zeit, mir eine gescheite IDE zu suchen. Jetzt, wo meine Projekte größeren Umfang annehmen und ein normaler Editor nicht mehr reicht (zumindest wenn man trotzdem komfortabel arbeiten will). Die Suche war echt lang. Viele IDEs haben viele tolle Features, aber eben auch Bugs oder fehlende Features, auf die ich nicht verzichten kann. Jetzt habe ich mich aber vorerst mal entschieden.

And the winner is… Eclipse. Naja, wen wundert’s. Eclipse gehört wohl zu den größten, besten und bekanntesten IDEs. Alles, was ich mir so vorgestellt habe (Projekt Manager, SVN integration, Outline) ist da drin und wartet nun noch darauf von mir getestet zu werden. Ich habe mich den heutigen Nachmittag zwar schon recht gut eingearbeitet, aber Eclipse ist so groß, dass ich wohl nichtmal 10% aller Funktionen testen konnte. Ich will mal einen kleinen Screenshot zeigen, damit man sich unter Eclipse was vorstellen kann.

Eclipse IDE

Eclipse IDE

[III] The Game Of Life

Irgendwie geht mir das nicht aus dem Kopf. Jetzt war mit Python zu langsam und ich habe mich seit meinem letzten Eintrag mit C++ beschäftigt. Zumindest was die Geschwindigkeit angeht, kann ich mich jetzt überhaupt nicht mehr beschweren. ;-)

Ich habe Borlands / Codegears Turbo C++ verwendet. Die grafische Oberfläche ist demnach auch mit der VCL gemacht. Irgendwie bereue ich diesen Schritt. Ich muss euch jetzt leider 2 DLLs mitliefern. Das gesamte Paket ist 1,38MB groß. ZIP-gepackt zum Glück nur noch 625kB. Ich werde wohl irgendwann mal eine andere Oberfläche benutzen. Kann doch nicht sein, dass ich für so ein bisschen Code gleich 1,38MB brauche.

Naja, mal zu den Dingen die das Teil momentan kann. Man kann das Spielfeld in Größe und Anzeige bearbeiten. Außerdem (im Gegensatz zur alten Konsolen Version) kann man die Felder des Spielfelds durch einfache Links- und Rechtsklicks bearbeiten. Man hat sogar die Möglichkeit das Spielfeld in eine Datei abzuspeichern und natürlich auch wieder zu laden. Außerdem sind noch ein paar Extras dabei, die einem die Bedienung erleichtern. Den Source-Code werde ich später einmal veröffentlichen.

Ihr könnt euch das Programm ja gerne mal anschauen. Ich denke ich werde daran noch weiter arbeiten, denn irgendwie macht mir das Spaß. ;-) Besonders das erwähnte Thema mit der Oberfläche will ich noch ändern. Vielleicht hinterlässt der ein oder andere ja mal ein wenig Kritik in Form eines Kommentars hier. Download:

zip The Game Of Life (625.18 KB, zip)

[II] The Game Of Life

So, ich habe das Ding jetzt von der Geschwindigkeit etwa verdreifacht. Außerdem noch ein wenig aufgeräumt und den Debug-Code entfernt. Noch ein paar Kommentare und eine Priese Dokumentation dazu und fertig ist’s. Wer sich mein Game Of Life gerne mal anschauen möchte hat hiermit die Gelegenheit. Downloadlink.  Oder einfach auf “more” klicken. Read more »

The Game Of Life

Heute bin ich auf das “Game Of Life” gestoßen. Auf den ersten Blick langweilig, ist das eigentlich eine total lustige Spielerei. Das Spiel hat ganz einfache Regeln. Es ist aufgebaut wie eine Art Schachfeld. Also ein 2-dimensionales Array. Jedes dieser Felder kann entweder tot oder lebendig sein. Tote und lebendige Felder unterscheidet man ganz einfach durch ihr aussehen. Nun verändert sich bei jedem Durchgang (Generation genannt) das Spielfeld mit Hilfe von ganz einfachen Regeln. Hat eine tote zelle genau 3 lebende Nachbarn, so wird das tote zu einem lebendem Feld. Hat eine lebende Zelle weniger als 2 lebende Nachbarn, so stirbt sie. Hat eine lebende Zelle genau 2 oder 3 Nachbarn bleibt sie lebendig. Hat eine lebende Zelle mehr als 3 lebende Nachbarn, so stirbt sie.

Nun kann man bei diesem Spiel sehr lustige Figuren beobachten, wenn man einfach mal einige beliebige (möglichst nah beieinander liegende) Zellen belebt. So können dabei Animationen entstehen und so lange weitergehen, bis alle Zellen wieder tot sind. Es kann aber auch passieren, dass das ganze in ein totales Chaos verfällt und selbst mach 1000en von Generationen immer noch alles drunter und drüber geht.

Aus reiner Langeweile und aus Interesse wie leicht sowas denn zu programmieren sei, habe ich mal mein eigenes Game of Life programmiert. Es ist in Python geschrieben und gibt seine Zellen bisher leider nur über die Konsole aus. Dazu ist es momentan auch noch sehr langsam, kann also bei mir nur so ca. 88 Generationen in 5 Sekunden berechnen. Ich werde es die nächsten Tage mal ein wenig optmimieren und dann auch hier mal reinstellen. Jetzt erstmal ein wenig ASCII-Art.

                    XX                              X              X      XX
                   X  X                            X X            X X   X XX
                    XX                             XX             X X  XXXXX
                                                                   X       X X
                                        XX                                 X  X
                                       X  X                                 XX
                                        XX
                                    XX                X
                    X               X X              X X
                    X               X                 XX                  XXX
                    X                                                    X   X
                                                            XX  XXXXX    X   X
                                                              XXX    X   X   X
                                                                XX XX     XXX
                                                            X     XX
                                                             X   XX
                             XX       XX                      X   X
                             XX       XX

Happy Birthday!

Ich habe es jetzt geschafft: mein erstes Projekt hat sich ein Jahr lang gehalten. Ich rede von meinem Freehoster iBitLive, den ich zusammen mit einem Freund “benefix” Anfang letzen Jahres geplant hatte. Schnell fanden sich 3 Coder (“muffin”, “massai” und “ProggerHouse“), mit denen wir ruck-zuck das Projekt programmierten. Ja. Und nun hat es sich schon ein Jahr lang gehalten. Hoffentlich hält es auch noch die nächsten Jahre. Ich für meinen Teil bin jedenfalls zuversichtlich. :)

Gekommen dich zu holen

Die Invasion ist da. Sie kommen zu hunderten! Wie ein Heer von fliegenden Soldaten stürmen sie das Wohnzimmer. Es gleicht einer Staffel von Kampf-Hubschraubern. In nur wenigen Sekunden haben sie den gesamten Raum erobert. Wie eine Herde Elefanten stürmen sie unaufhaltsam vorran.

Schnell, mach das Fenster zu!

*rumms*

Was machen denn die ganzen Marienkäfer hier?

Tja, das frage ich mich auch. Bin eben runter ins Wohnzimmer gegangen, wo meine Mutter mit einer Schaufel und einem Handbesen versuchte, die Marienkäfer aus dem Wohnzimmer zu jagen. Ihr müsst euch das vorstellen! Da waren 50 (oder vielleicht mehr) Marienkäfer, mitten im Wohnzimmer! Das hab’ ich auch noch nicht erlebt. Wir werden jetzt mal gucken, ob die da irgendwo ein Nest gebaut haben. Aber schon komisch…

Runde Ecken – wie Microsoft es tun würde

Ich bin eben beim google’n auf einen sehr interessanten Artikel von Microsoft gestoßen. Microsoft beschreibt darin, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, in einer HTML-CSS-Seite sogenannte runde Ecken so gestalten.  Runde Ecken -  wer sich darunter nichts vorstellen kann, für den habe ich hier mal noch schnell ein Bild erstellt.

Der Artikel nochmal kurz und übersetzt zusammengefasst. Microsoft nennt als eine mögliche Methode zur Erstellen von runden Ecken, der Verwendung von 4 verschiedenen DIV-Containern. Diese Container stellen jeweils eine Ecke der Box dar. Folgendes hat bestimmt schon jeder mal gemacht.

Runde Ecken kompliziert gestalten
  1. <div class="box">
  2.   <div class="boxTL">
  3.     <div class="boxTR">
  4.       <div class="boxBL">
  5.         <div class="boxBR">
  6.           Mein Inhalt
  7.         </div>
  8.       </div>
  9.     </div>
  10.   </div>
  11. </div>

Ein erfahrender Entwickler erkennt sofort: Das ist scheiße. Ok, ich habe auch etwas übertrieben gearbeitet; so ist der äußerste DIV-Container eigentlich gar nicht nötig. Dennoch stehen dort mindestens 4 DIV, alle mit einem class-Attribut.

Leider ist es ziemlich schwer, eine wirkliche gute Lösung dafür zu finden. Die Mozilla Produkte haben zwar eine CSS-Eigenschaft -moz-border-radius, aber diese ist eben nicht in Microsoft Produkten anzutreffen. Eine schönere Möglichkeit ist nun die erweiterte Anwendung von CSS. CSS bietet ja auch die Möglichkeit, Elemente nach ihrer Verschachtelung zu formatieren. Das macht sich Microsoft zu nutze, was den Vorteil mit sich bringt, dass es ab sofort nicht mehr nötig ist, 4 Class-Attribute zu definieren, sondern nur noch eins. Obiger Code kann somit also auch so geschrieben werden:

Runde Ecken, schön gemacht
  1. <div class="box"><div><div><div>
  2.   Mein Inhalt
  3. </div></div></div></div>

Um meine Meinung besser teilen zu können, habe ich bei dem Code etwas geschummelt. So habe ich im ersten Code die eigentlich richtige (konsequente) Einrückung benutzt und hier mit der Einrückung etwas gespart. Ich bin von dieser Möglichkeit allerdings sehr angetan und werde sie in meiner nächsten Entwicklung wahrscheinlich auch verwenden. Achja, ich schreibe euch noch den CSS-Code dazu, falls Microsoft den Artikel verschieben, löschen oder ändern sollte.

CSS-Code um runde Ecken zu gestalten
  1. div.roundcorner2 {
  2.   width: 200px;
  3.   background: #FFFFFF url(TROuterBlue.gif) no-repeat top right;
  4. }
  5. div.roundcorner2 div {
  6.   background: transparent url(TLOuterBlue.gif) no-repeat top left;
  7. }
  8. div.roundcorner2 div div {
  9.   background: transparent url(BROuterBlue.gif) no-repeat bottom right;
  10. }
  11. div.roundcorner2 div div div {
  12.   background: transparent url(BLOuterBlue.gif) no-repeat bottom left;
  13.   padding: 15px;
  14. }

/me goes Heimkino

Vor lauter Langeweile habe ich mich nun endlich dazu durchgerungen, die 6 Lautsprecher in meinem Zimmer zu verteilen und an die Wand zu schrauben. Mit den gekauften 30 Meter Kabel noch schnell den Kabelsalat hinter dem Schreibtisch maximiert und an den DVD-Player angeschlossen. Und *schwupps*, eine wunderbare Soundqualität, verteilt auf 5 Lautsprecher und einem Subwoofer. So macht Filme gucken Spaß! :)

Jetzt habe ich mir noch bei einem einschlägigen Internet Kaufportal eine 5.1 Soundkarte bestellt und hoffe auf baldiges Erscheinen. Dann brauch ich nur noch einen gescheiten Verstärker und ich kann auch vom PC aus den genial Klang genießen. :)

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