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arpwatch gegen ARP-Spoofing

Schon vor einiger Zeit berichtete ich über die Möglichkeiten, die ARP-Spoofing so mit sich bringt. Da dies nun auch in meiner Schule immer populärer wird, habe ich mich nun dazu entschlossen zusammen mit den Informatik Lehrern meiner Schule dagegen vorzugehen. Letzte Woche hielt ich einen zweistündigen Vortrag vor einigen interessierten Lehrer und Angestellten der Schule. Dabei zeigte ich die unterschiedlichen Möglichkeiten, die man zusammen mit arpspoof, dnsspoof, Wireshark uvm. so hat. Fazit: Das muss geändert werden. Meine Schule bietet ein kostenlos für jeden Schüler im gesamten Has verfügbares WLAN-Netzwerk an, mit dem man mit den Schul-Laptops (oder so wie ich mit eigenen Laptops) das Webangebot der Schule nutzen kann. Im bisher noch komplett geswitchten Netzwerk kann man so nach Lust und Laune sniffen.

Also habe ich mich mal auf die Suche nach sinnvollen Gegenmaßnahmen gemacht. Dabei sind wir zum Entschluss gekommen, dass primär erstmal die Netzwerk Infrastruktur geändert werden muss. VLANs für verschiedene LAN Bereiche der Schule und für jeden Access Point verhindern schonmal ein ARP-Spoofing im gesamten Netz.

Eine weitere Maßnahme wird der experimentelle Einsatz  von “arpwatch“. Arpwatch überwacht den ARP Traffic im Netzwerk und ist in der Lage Änderungen im ARP-Cache zu erfassen. Sollte ein mutmaßlicher Angriff erfasst worden sein, so kann arpwatch den Administrator mit Hilfe einer E-Mail benachrichtigen. Dieses System habe ich in meinem heimischen Netzwerk bereits mit Erfolg getestet.

Allerdings ergeben sich trotzdem noch Haken. Leider bin ich bisher mangels Hardware bzw. Zugang nicht dazu gekommen auch nur irgendwas mit VLANs machen zu können. Sofern mich mein Verständis eines VLANs aber nicht täuscht, dürfte es nicht möglich sein, ARP-Anfragen über das VLAN hinweg zu senden. Folglich kann arpwatch nur Attacken in einem bestimmten VLAN auffassen – was natürich keinen Sinn mehr macht. Ein anderes Problem ist, dass wir noch nich genau wissen, ob und wie man solche Attacken nicht nur automatisch erfassen sondern auch direkt unterbinden kann. Ideal wäre es, einen böswilligen Teilnehmer direkt vom Access Point aus zu sperren, sodass dieser keine Verbindung mehr zum WLAN hat. Allerdings widerspricht das doch etwas dem ursprünglichen Sinn des gesamten Netzwerkes; nämlich den Schülern auch während des Unterrichts Internet zu Verfügung zu stellen. Andererseits ist Unterricht auch nicht für ARP-Spoofing gedacht.

Ich werde auf jeden fall noch einige Gedanken an diesem Problem verschwenden. Die Sache mal von der anderen Seite, d.h. aus Sicht des Netzwerkadministrators zu betrachten bringt ganz neue Probleme aber auch Vorteile mit sich. Ich hoffe weiterhin auf Unterstützung seitens der Lehrer, ohne deren Zustimmung ich wohl vorerst keine Möglichkeit haben werde, mit derartig großen Netzwerken Erfahrung zu sammeln.

IMAP, fetchmail und mehr

Nachdem ich nun schon lange nichts mehr geschrieben habe, berichte ich mal wieder über meinen stetig wachsenden Homeserver, der langsam anfängt echt nützliche Dinge für mich zu erledigen. ;-)

Seit einigen Wochen nun habe ich ein neues System, meine E-Mails abzurufen. Auf dem Server läuft nun das Programm fetchmail. Fetchmail ist ein Perl-Script, welches in regelmäßigen Abständen die Mails einer Mailbox abfragt und entsprechend weiterleitet. In meinem Fall checkt fetchmail alle fünf Minuten die Mails auf meinem GMX E-Mail Account und sendet sie an die lokal laufende Postfix Instanz. Wer es nicht weiß, Postfix ist ein Mailserver. ;-)

Postfix hat seit kurzer Zeit jetzt auch einen Spamfilter, genauer gesagt SpamAssassin. Dieser Spamfilter kann zwar auch Spam aussortieren, ich habe mich aber dazu entschieden, meinen Spam vorerst nur mit einer Änderung des Betreffs zu markieren. Damit möchte ich jetzt erst einmal testen, wie zuverlässig SpamAssassin Spam von nicht-Spam unterscheidet. Später dann kann ich Spam auch direkt löschen lassen. Bei meiner bisherigen Menge hingegen lohnt sich das noch nicht.

Um jetzt meine E-Mails von Postfix auf meine E-Mail-Clients zu bekommen, habe ich außerdem noch einen IMAP-Server installiert, genannt Courier. Courier erlaubt es mir, meine Ordnerstruktur für E-Mails und die E-Mails selbst direkt auf dem Server zu behalten und erleichtert mir somit die Synchronisierung der Mail-Clients enorm. Die gespeicherten Mails liegen außerdem noch in einer RAID1-Partition, was damit also auch die Sicherheit der Daten erhöht.

Neben Courier habe ich außerdem schon seit längerem noch einen Webserver laufen. Auf diesem Webserver befindet sich jetzt seit wenigen Tagen auch eine SquirrelMail-Installation. Mittels SquirrelMail ist die Mobilität meines E-Mail Accounts jetzt komplett. SquirrelMail ist ein Webinterface für IMAP-Accounts. Damit kann ich nun von jedem beliebigen Ort der Welt (Internetanbindung vorausgesetzt) meine E-Mails samt Ordnerstruktur abrufen. :-)

Vor lauter Langeweile habe ich heute außerdem noch einen kleinen Python-Bot hinzugefügt. Okay, zugegeben, eigentlich braucht man das nicht. Aber es ist auf jeden Fall mal wieder eine neue Erfahrung. Dieser Bot ist dauerhaft in meinen Jabber-Account eingeloggt und wartet mit Hilfe von FAM auf eine Änderung der Mailserver-Logs. Sollte er eine Änderung feststellen, werden die neuen Zeilen ausgelesen und auf ein Regular Expression überprüft. Konnte der RegEx angewendet werden, so werde ich via Jabber sofort über den Erhalt neuer Mails informiert. Das Ganze kann bei GMX-Mails natürlich bis zu fünf Minuten dauern, da fetchmail leider auf Polling zurückgreifen muss. Bei lokalen Mails hingegen bekomme ich fast eine Realtime-Benachrichtigung. Dinge, die die Welt nicht braucht, nicht wahr? ;-)

Schulnetzwerk die Zweite

Letzten Donnerstag – ich hatte mal wieder 8 Stunden Unterricht – haben wir die letzten zwei Unterrichtsstunden komplett im neuen Medienraum verbracht. Für nicht-Eingeweihte: Unser Medienraum ist nichts anderes als der vorherige Informatik-Saal, klingt nur toller. *g* In diesem Saal haben wir 30 neue Dell-Laptops. Die kompletten zwei Stunden hat unser Lehrer damit verbracht, uns die Laptops und das neue System näher zu bringen. Auch wenn es wahrscheinlich 70% der Schüler überhaupt nicht interessiert, konnte man zumindest erkennen, wie stolz unser Lehrer war.

Auf allen Laptops läuft jetzt ein Programm, welches sich DriveKeeper nennt. Mit Hilfe dieses Programms ist es den Lehrern möglich, die Laptops gnadenlos zu überwachen. USB ausschalten, CD-Laufwerk deaktivieren, Internet sperren, Bildschirm sperren, … Das ist wohl das, was sich der Lehrer von Heute wünscht. ;-) Das Programm zu umgehen ist keine besonders große Herausforderung, zumindest nicht für mich, aber für die meisten Schüler reicht es.

Die Laptops sind zur Hälfte mit einer WLAN-Verbindung ausgestattet. Damit soll es später möglich sein (oder ist es auch jetzt schon), die Laptops mobil in der gesamten Schule zu verwenden. Die andere Hälfte soll via am Tisch befestigtem Lan-Kabel angeschlossen werden. Fragt sich nur, wozu man dann nicht einfach normale Desktops kauft… ;-)

Außerdem – und das ist der Kernpunkt dieses Posts – wurde uns ein Netzwerk-Diagramm gezeigt und es wurde uns erläutert, was später einmal noch alles möglich sein soll. Ich muss schon sagen, ich bin erstaunt, wie umfangreich zumindest die Planung ist. Von eigenen Accounts (Speicher inbegriffen) im Active Directory über Schul-weites WLAN mit RADIUS (Login über eigenen Account) soll alles drin sein. Ich bin gespannt, ob das alles wirklich umgesetzt wird – und wenn ja, wie lange das wohl dauern mag. Wer weiß, vielleicht ändert sich meine Meinung ja doch noch. *g*

Meinung zum Schulnetzwerk

Ich muss mir jetzt mal die Meinung vom Leib schreiben. Bitte beachten, dass alles was hier gesagt wird meine Meinung ist und nichts weiter damit zutun haben muss, wie es wirklich ist.

Heute im Religions-Unterricht hat unser Religions-Lehrer einmal rumgefragt, wo wir denn alle Praktikum machen. Ich glaube, ich habe es noch nicht gesagt, aber ich mache bei 1&1 in Zweibrücken. ;-) Mein Lehrer weiß, dass ich mich recht gut mit dem “Thema Computer” auskenne. Da “wir” “momentan” auf ein Windows-Netzwerk in der Schule umstellen, hat er mich auch nach dem Unterricht angesprochen, ob ich denn da nicht irgendwo helfen kann. Klar kann ich das, ich habe sogar schon selbst (von mir ausgehend) meine Hilfe angeboten. Er begründete das auch damit, dass bei der Umstellung momentan die Hilfe gebraucht wird, da die dafür Zuständigen damit “überfordert” sind. (Ich glaube das hat er wörtlich gesagt) Aber irgendwie kommt mir das alles so komisch vor.

Wie gesagt, bin ich äußerst gerne dazu bereit, dabei zu helfen. Und das sollte mittlerweile jeder wissen. Aber es passiert nichts. Keiner kommt und fragt, ob ich mal was machen kann. Nein, ganz im Gegenteil: Ich war noch vor einiger Zeit Administrator im Linux-Netzwerk. Das Root-Passwort gibt es nicht mehr, das neue Administrator-Passwort ist anders. Und mir wurde nichts davon gesagt – raus, ohne Worte. Damit will ich nichtmal Ansprüche stellen, die ich nicht habe. Aber dennoch sollte es jedem einleuchten, dass das nicht die feine englische Art ist.

Dass Hilfe gebraucht wird kann man auch selbst merken. Ich will nochmal sagen, dass das meine eigene Meinung ist. Ich will niemanden was unterstellen oder etwas schlecht reden. Ich will es nur sagen. Die Rechner, die es momentan in der Schule gibt sind schlimmer als in jedem Kiosk. Erstmal wurden aus jedem Rechner die CD-Laufwerke heraus genommen. Das waren extra Brenner, um als Schüler oder Lehrer auch CDs brennen zu können, was ja durchaus mal von Nützen sein kann. Warum? Das wüsste ich auch gerne. Ich finde es Schwachsinnig. Dann wurde wohl time-by-time alles verboten, was machen auf Computern so machen kann. Das Startmenü wurde derartig kastriert, dass es schon kaum mehr nach Windows aussieht. Der Ausführen-Dialog ist weg und der cmd.exe wurden die Ausführrechte entnommen. Ist ja auch unglaublich, was man damit alles machen kann. Sie bietet ja sogar die Möglichkeit andere Rechner anzupingen, was ja bekanntlich tödlich für jeden Kernel ist. Begründet wird das natürlich alles mit der Allround-Ausrede “Sicherheit”. Frei nach dem Motto “unusability by misunderstanding of security” (danke, Marcel) wurde auch gleich mal Google-Chrome installiert – damals noch Beta, heute aber auch kaum besser.

Außerdem ist es momentan noch so, dass jeder Schüler sich über den gleichen Account einloggen muss, da der Login-Server noch nicht funktioniert. Das ist ja noch nicht weiter schlimm, man kann ja auch nicht alles auf einmal machen. Was daran so lange dauert weiß ich zwar nicht, aber es wird schon Gründe geben. Viel schlimmer finde ich, dass besonders Hardware-technischen doch alles gegeben ist. Drei Windows-Server laufen im Dauerbetrieb; in der gesamten Schule sind Access-Points verteilt, die eigentlich mal per WLAN jedem Schüler Internet über den eigenen Account geben sollten; überall liegen hoch qualitative Kabel und Switches, von denen ich nur träumen könnte. Aber ich habe einfach den Eindruck, dass Software-technisch das alles nicht so genutzt wird, wie man es hätte nutzen können. Klar hat eben nicht jeder Ahnung von Linux, was ja durchaus ein Argument für die Umstellung auf Windows ist. Aber ist Windows wirklich einfacherer? Besser ist es mit Sicherheit nicht. Gerade _weil_ eben nicht jeder Ahnung von Linux hat, hielt sich die Sicherheit in diesem Bereich immer sehr gut. Aber nein, eine Umstellung muss her, “weil sich keiner damit richtig auskennt”. Bin ich keiner? Ich verstehe dieses Vorgehen einfach nicht. Es ist genug Geld da, um eine Windows-2003-Server-Lizenz für 3 Server und Windows-XP-Lizenzen für ca. 30 Rechner zu kaufen. Dass Schüler nicht genug sind mag ja vielleicht noch einigermaßen verständlich sein. Aber für wesentlich weniger Geld hätte man auch eine Teilzeitkraft für das Linux Netzwerk bekommen – oder eben einen Schüler. Achja: Aber 10EUR Papiergeld von jedem Schüler einsammeln, weil Papier (besonders in der Massenbestellung für Schulen) so teuer ist.

Nun; ich kann daran nichts ändern. Ich bin nur ein Schüler, vielleicht einer, der sich etwas mehr darum kümmern würde als andere, aber letztlich doch nur Schüler. Ich fand es unglaublich spannend, wie vorbildlich das Netzwerk früher einmal war. Es war für mich einfach nur das Vorzeige-Netzwerk. Der Grund, warum Schüler in unsere Schule kommen sollten. Ich nutze das Netzwerk mittlerweile kaum mehr. Nicht nur, weil es einfach keinen Spaß mehr macht, sondern auch, weil ich es nicht mehr unbedingt brauche. Trotzdem ist für mich der Reiz da, allen anderen Schülern auch diesen Luxus zu geben, wie ich ihn vor ein paar Jahren noch genossen habe. Der Grundstein ist noch da, ändern kann man immer noch einiges. Ob es soweit kommt steht noch in den Sternen. Meine Meinung wisst ihr jetzt – und ich bin froh mal darüber “reden” gekonnt zu haben. :-)

Collectd und rrdtool

Endlich habe ich mal ein schönes Programm zum Überwachen der Performance eines Computers gefunden. Das Programm nennt sich collectd. Der Collectd selbst, speichert nur die Daten in regelmäßigen Abständen (Ich glabe es sind 15 Sekunden per default) in mehrere Dateien. Diese Dateien sind im so genannten Round Robin Database-Format. Mit Hilfe des Prorgamms rrdtool kannn man dann relativ einfach eine graphische Darstellung dieser Daten erstellen. Das rrdtool in Aktion kann man hier sehen. Dazu mal ein kleiner Beispiel-Code, der mir einen Graphen über den Verlauf des Load-Averages der letzten 24 Stunden erstellt.

Graph eines Load-Average der letzten 24h
  1. rrdtool graph "/var/www/user/de/dev/htdocs/dev/rrd/load.png" –start -24h –en
  2.   –title "load average – last 24h" \
  3.   DEF:shortterm=/var/lib/collectd/load.rrd:shortterm:AVERAGE \
  4.   DEF:midterm=/var/lib/collectd/load.rrd:midterm:AVERAGE \
  5.   DEF:longterm=/var/lib/collectd/load.rrd:longterm:AVERAGE \
  6.   LINE1:shortterm#00CC00:"last minute" \
  7.   LINE1:midterm#FF0000:"last five minutes" \
  8.   LINE1:longterm#0000FF:"last fifteen minutes"

Man kann jetzt damit also recht detailiert seine Graphen erstellen lassen. Ich habe mir dazu gleich ein ganzes Shell-Script geschrieben, dem ich einen Parameter mitgebe, der angibt, von welchem Zeitpunkt an bis jetzt der Graph erstellt werden soll. Das Script könnt ihr euch (mit einer PHP-Datei zur Anzeige auf einem Webserver) nach Bedarf gerne einmal runterladen.

zip Collectd And Rrdtool (1.54 KB, zip)

Runde Ecken – wie Microsoft es tun würde

Ich bin eben beim google’n auf einen sehr interessanten Artikel von Microsoft gestoßen. Microsoft beschreibt darin, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, in einer HTML-CSS-Seite sogenannte runde Ecken so gestalten.  Runde Ecken -  wer sich darunter nichts vorstellen kann, für den habe ich hier mal noch schnell ein Bild erstellt.

Der Artikel nochmal kurz und übersetzt zusammengefasst. Microsoft nennt als eine mögliche Methode zur Erstellen von runden Ecken, der Verwendung von 4 verschiedenen DIV-Containern. Diese Container stellen jeweils eine Ecke der Box dar. Folgendes hat bestimmt schon jeder mal gemacht.

Runde Ecken kompliziert gestalten
  1. <div class="box">
  2.   <div class="boxTL">
  3.     <div class="boxTR">
  4.       <div class="boxBL">
  5.         <div class="boxBR">
  6.           Mein Inhalt
  7.         </div>
  8.       </div>
  9.     </div>
  10.   </div>
  11. </div>

Ein erfahrender Entwickler erkennt sofort: Das ist scheiße. Ok, ich habe auch etwas übertrieben gearbeitet; so ist der äußerste DIV-Container eigentlich gar nicht nötig. Dennoch stehen dort mindestens 4 DIV, alle mit einem class-Attribut.

Leider ist es ziemlich schwer, eine wirkliche gute Lösung dafür zu finden. Die Mozilla Produkte haben zwar eine CSS-Eigenschaft -moz-border-radius, aber diese ist eben nicht in Microsoft Produkten anzutreffen. Eine schönere Möglichkeit ist nun die erweiterte Anwendung von CSS. CSS bietet ja auch die Möglichkeit, Elemente nach ihrer Verschachtelung zu formatieren. Das macht sich Microsoft zu nutze, was den Vorteil mit sich bringt, dass es ab sofort nicht mehr nötig ist, 4 Class-Attribute zu definieren, sondern nur noch eins. Obiger Code kann somit also auch so geschrieben werden:

Runde Ecken, schön gemacht
  1. <div class="box"><div><div><div>
  2.   Mein Inhalt
  3. </div></div></div></div>

Um meine Meinung besser teilen zu können, habe ich bei dem Code etwas geschummelt. So habe ich im ersten Code die eigentlich richtige (konsequente) Einrückung benutzt und hier mit der Einrückung etwas gespart. Ich bin von dieser Möglichkeit allerdings sehr angetan und werde sie in meiner nächsten Entwicklung wahrscheinlich auch verwenden. Achja, ich schreibe euch noch den CSS-Code dazu, falls Microsoft den Artikel verschieben, löschen oder ändern sollte.

CSS-Code um runde Ecken zu gestalten
  1. div.roundcorner2 {
  2.   width: 200px;
  3.   background: #FFFFFF url(TROuterBlue.gif) no-repeat top right;
  4. }
  5. div.roundcorner2 div {
  6.   background: transparent url(TLOuterBlue.gif) no-repeat top left;
  7. }
  8. div.roundcorner2 div div {
  9.   background: transparent url(BROuterBlue.gif) no-repeat bottom right;
  10. }
  11. div.roundcorner2 div div div {
  12.   background: transparent url(BLOuterBlue.gif) no-repeat bottom left;
  13.   padding: 15px;
  14. }

Pimp my DS #2

Es ist da: Mein kleines Spielzeug. *g* Wie erwartet kann man damit eine Menge lustiger Sachen anstellen. Die Software dafür lässt sich sogar sehr leicht selbst programmieren. Nichtmal ASM wird dafür benötigt. Eine tolle Gelegenheit um meine C-Kentnisse ein wenig zu erweitern. Falls es noch was interessantes dazu zu berichten gibt, werde ich mich umgehend wieder melden. ;-)

Pimp my DS #1

Gerade eben habe ich mir nun ein neues Spiel für meinen Nintendo DS bei Amazon bestellt. Nunja, Spiel ist falsch. In Wirklichkeit handelt es sich um dieses hübsche Teil hier. Damit soll es möglich sein, beliebige Programme (genannt Homebrews) auf dem DS auszuführen, ohne dabei immer wieder ein neues Spiele-Modul kaufen zu müssen. Dabei stehen die verschiedensten Homebrews zur Auswahl: Ein MP3-Player, ein Internet-Browser, ein Mini-Linux oder tausende kostenlose Spiele. Durch das eingebaute WLAN des Nintendo DS lässt sich also auch im Internet surfen. Mal sehen, was das Ding so taugt. Ich freue mich auf jeden Fall drauf. :-)

Network Notepad

Wer kennt das Programm “Network Notepad”? Ich kenne es seit heute und möchte gerne mal etwas darüber schreiben. Mit dem Programm kann man kinderleicht Netzwerk-Diagramme anfertigen. Das Programm ist Freeware und hat eine einfache, intiutive Bedienung. Hier mal ein kleiner Vorgeschmack. Es handelt sich um ein Diagramm meines Homenetzwerkes, wie es schon seit einigen Wochen ist.

Das schöne daran ist, dass es für direkten Gebrauch im Netzwerk geeignet ist. Das heißt, man kann für jedes Element im Diagramm eine IP festlegen und damit direkt vom Diagramm aus verschiedene Aktionen ausführen. So brauche ich lediglich ein Rechtklick auf das Router-Icon machen und auf “ping” klicken und schon öffnet sich ein Fenster, in welchem ich Pings zum Router sehen kann. Aktionen dieser Art gibt es mehrere, zum Beispiel Telnet oder im Browser öffnen. Auch ist es möglich selbst welche zu definieren, wie ich es zum Beispiel mit PuTTY getan habe.

Schaut euch das Programm mal an. Zu finden ist es unter http://www.networknotepad.com/

Digitaler Türsteher: fail2ban

Auch wenn ich dieses Programm schon längere Zeit benutze, ist es mir jetzt doch noch einen Eintrag wert, denn nach der Neuinstallation meines Servers fiel auch die Installation von fail2ban an. Die Funktionsweise von fail2ban ist einfach beschrieben: Das Programm läuft im Hintergrund und liest in bestimmten Abständen bestimme Log-Dateien von diversen Servern (SSH, WWW, FTP) aus. Findet es dort Einträge, die auf Fehlgeschlagene Login-Versuche hindeuten werden diese gezählt. Diese Einträge werden via Regular Expressions gefiltert. Sobald eine bestimmte, konfigurierbare Anzahl an fehlgeschlagenen Login-Versuchen stattgefunden hat, führt das Programm eine Aktion aus. Meistens ist dies ein Eintrag in der Firewall zum sperren der IP.

Und was bringt uns das ganze? Man kann damit sehr effektiv Bruteforce-Angriffe verhindern. Wer nicht weiß, was Bruteforce ist: Bei einem Bruteforce-Angriff werden alle möglichen Passwörter bei einem Login probiert; solange, bis das richtige gefunden ist. Besonders bei kürzeren Passwörtern ist ein solcher Schutz sehr sinnvoll.

Die Installation des ganzen ist dank Debians großem Paket-Repertoire auch ein Kinderspiel. Zuerst den Daemon mit folgendem Befehl installieren.

Installation des Daemons “fail2ban”
  1. apt-get install fail2ban

Dann ins Verzeichnis /etc/fail2ban/ wechseln, wo sich fail2bans Konfigurationsdateien befinden. Dort gibt es 4 relevante Dateien und Ordner. Im Ordner action.d sind Dateien, welche bestimmte Aktionen bei einem Bann vom Server und dem Löschen eines Banns definieren. Dabei sind mehrere verschiedene Firewall-Typen bereits als Beispiel angegeben. Die meisten werden wohl iptables benutzen.

Im Verzeichnis filter.d befinden sich – wie der Name auch schon andeutet – die Filterdateien für die Logs. Auch dort sind schon Beispiele vorgegeben, zum Beispiel für proftpd, ssh oder dem Apache. Meht Beispiele gibt es mit ls. ;-)

In der Datei fail2ban.conf befindet sich eine globale Konfiguration, welche einige Grundsätzliche Einstellungen des Servers beinhaltet. Zumindest bei mir kann man diese Datei so lassen wie sie ist. (Dennoch lohnt sich ein Blick natürlich immer. ;-) )

Die jail.conf beinhaltet nun den interessanten Teil des Daemons. Hier wird im Format einer Ini-Datei angegeben, welche Log-Dateien ausgelesen werden sollen, welche Filter dafür zutreffen, welche Aktionen zutreffen, wieviele Fehlversuche bei einem Login möglich sind und so weiter… Besonders toll an dieser Datei ist, dass die bekanntesten Services schon drin stehen. Das Vorgehen nun ist einfach. Man sucht sich den zu schützenden Dienst heraus und ändert in der Ini das enabled = false auf enabled = true. Anschließend muss der fail2ban-Server noch die Einstellungen neu laden.

Neuladen der fail2ban Einstellungen
  1. fail2ban-client reload

Wer Interesse an fail2ban gefunden hat, dem kann ich noch ein paar Dinge empfehlen, die man sich angucken könnte. So liefert fail2ban einen Clienten aus, mit dem man den Server einfach steuern kann; dieser nennt sich, wie bereits oben erwähnt fail2ban-client. (man fail2ban-client) Zwar nicht direkt mit fail2ban verbunden, aber auch recht interessant ist ein iptables-Modul namens “recent”. Auch einen Blick wert, vielleicht schreibe ich auch darüber mal was…

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