Archive for the 'Linux' Category

Mein erster Mailserver

Juhuu, endlich habe ich es geschafft. Ich habe nach dem Millionsten Versuch einen Mailserver mit Postfix, Courier-POP3, Courier-IMAP und MySQL als Backend erschaffen. Sowohl Empfangen, als auch Senden und Weiterleiten funktioniert einwandfrei. Aber das Beste ist die Anleitung die ich verwendet habe. Was im Internet an Artikeln über Mailserver zu finden ist, kann man alles schlichtweg vergessen. Die besten Anleitungen sind die man-Pages zu Postfix und Courier selbst. Ich werde nun noch einige Zeit damit verbringen, mich weiter in das Thema einzuarbeiten. Habe schon jemanden gefunden, der mir seinen Server zum Opfer stellt.

Meine Gentoo Gehversuche, Teil II

So, noch längerer Gentoo-Eingewöhnungs-Zeit habe ich mich jetzt entschieden. Gentoo kann mich mal. ;-) Meine Entscheidung ist einfach. Ich habe nicht nie nötige Geduld für Gentoo. Für jedes Paket muss ich ewig warten, bis es runtergeladen ist und dann nochmal zwei Ewigkeiten, bis es kompilliert ist. Ich will mit meinem Betriebssystem arbeiten und nicht jedes mal mich von diversen anderen Sachen ablenken lassen.

Mein Fazit also: Gentoo an sich ist eine schöne Sache für Leute mit zu viel Langeweile. Wenn man es erstmal eingerichtet hat, ist es mit Sicherheit eine tolle Sache, aber bis es so weit ist, vergeht lange Zeit. Ich kann jedem Hobby-Linuxer empfehlen, sich Gentoo einmal genauer anzuschauen. Vielleicht gefällt diese Art ja anderen. Ich bleibe nun wieder bei meinem geliebten Debian.

Meine Gentoo Gehversuche, Teil I

Da mir letztes Wochenende mal wieder stark langweilig war, habe ich mal wieder eine meiner verückten Ideen gehabt. Installiere ich doch mal Gentoo. Also habe ich direkt mal die Gentoo 2007.0 CD heruntergeladen und noch schnell das ein oder andere Backup gemacht. Schnell mal Gentoo installieren? Denkste!

Angefangen mit der Installation habe ich so gegen 17 Uhr am Samstag. Ich war erstmal schonmal recht glücklich, dass Gentoo meine zwei Festplatten erkennt und habe mich auch direkt daran gemacht die Festplatten zu partitionieren und einige Einstellungen vorzunehmen. Dank der grandiosen Anleitung auf www.gentoo.de auch alles garkein Problem. Nachdem Stage3 und Portage-Tree heruntergeladen und entpackt worden sind, was schonmal bis18:30 Uhr gedauert hat, habe ich mich an den Kernel gemacht. Wer sich noch an seinen ersten Kernel erinnert hat, weiß wie schwer es doch sein kann.

Nachdem der Kernel nach ca. 20 Minuten fertig kompilliert und installiert wurde, war der Reboot an der Reihe. Wer noch keine solche Situation hatte: Das ist der Moment, in dem sich entscheidet, ob der Kernel richtig konfiguriert ist, der Bootloader korrekt läuft und alle systemwichtigen Einstellungen korrekt sind. Nebenbei muss ich noch sagen, dass ich schon öfters versucht habe, meinen eigenen Kernel zu kompillieren, aber bisher nie etwas gescheites dabei herauskam. O:-) Also, um wieder zum Thema zu kommen, rebootete ich meinen Computer. Erst Bios-Ladebalken, dann verschiedene Ausgaben und dann… ein hübscher, schwarzer Bildschirm. o.O

Die Phase der Fehlersuche begann. Nach ca. 10 Neustarts, welche mich jedes Mal dazu zwangen eine kleine Ewigkeit darauf zu warten, dasss die Live-CD fertig mit booten war, stand mein Fehler dann fest: Scheinbar hatte Gentoo vor, mich ein wenig auf die Schippe zu nehmen und benannte meine zwei Festplatten in der Live-CD nach sda und sdb. Die Gentoo-Installation, bzw. der Kernel hatte natürlich seinen eigenen Willen und nannte die Festplatten hda und hdb. Nächster Reboot. Grub erschien ordungsgemäß, lud den Kernel, der wiederum erkannte meine Festplatte und startete alle notwenigen Programme. Der Login-Bereich der Konsole erschien. Soviel zu meinem ersten Kernel. :-)

Weiteres zu Gentoo schreibe ich nach und nach dazu, schließlich bin ich ja noch längst nicht fertig. Denn ein einfaches Terminal ohne irgendwelche Programme jeglicher Art ist doch etwas langweilig.

Alternativer WindowManager: FluxBox

Heute habe ich mal meine Desktop Umgebung etwas mehr meinen Wünschen angepasst. Ich bin jetzt von Gnome auf Fluxbox umgestiegen. Wer Fluxbox noch nicht kennt, der kann sich mal auf der http://www.fluxbox.org/ umschauen.

Auf den ersten Blick wirkt Fluxbox wirklich extrem minimalistisch, also so wie mein Penis. Man bekommt fast den Eindruck, man sei 10 Jahre in die Vergangenheit gebeamt worden. Doch dieser Eindruck täuscht. Mit einem Rechtsklick auf den Desktop kann man die verschiedensten Einstellungen tätigen. Unter anderen den Style ändern oder das Hintergrundbild wechseln. Anschließen installiert man einige der vielen verfügbaren Tools um den Desktop etwas angenehmer zu gestalten. Dazu gehören meiner Meinung nach das Tool conky für einige Systeminformationen, fbdesk für die passenden Desktop-Icons und fbpager um eine bessere Übersicht über die 4 verschiedenen, virtuellen Desktops zu haben. Das Endergebnis sieht dann so aus:

.

Also mal sehen, wie lange ich mit diesem Desktop zufrieden bleibe, aber ich denke daran kann ich mich sehr gut gewöhnen, denn nun laden meine Schwulenpornos vieeel schneller. :)

« Previous Page