Gentoo, Server und Updates
Ich denke jeder kann mich verstehen, dass ich mich lieber gerne selbst davon überzeuge, was das Richtige ist und was nicht. Das gilt natürlich auch für Gentoo auf Servern. Ich zitiere da mal einen kleinen Satz aus dem Chat, der erst vor wenigen Tagen von Marcel geschrieben wurde.
marcel: Bei Gentoo ist nach einem Update erstmal das halbe System kaputt
Gestern Abend habe ich dann das erste Gentoo-Update auf meinem Root-Server gemacht. Jetzt mal ganz davon abgesehen, dass ich wirklich überrascht war, dass das Update auf diesem nichtmal einem Monat altem Server über 3 Stunden gedauert hat, war es doch fast ein Update, wie es im Buche steht.
Gut, es kann schlimmer kommen, aber immerhin gehen alle meine Python-Scripte nicht mehr. Das kann schon ganzschön ärgerlich sein, denn das waren nicht wenige. Jetzt schlage ich mich gerade mit dem Programm “python-updater” rum, welches mir hier wegen irgendwelchen amd64-Keywords ein Ohr kaut.
Tja, was lernen wir wohl daraus? Nächstes mal auf jeden Fall wieder Debian. apt-get update && apt-get upgrade, 20 Sekunden warten und alle Updates sind gemacht. Wenn ich es mir da recht überlege, sind mir die Vorteile von Gentoo dann doch egal. Ich denke allerdings auch, dass ich es mal probiert haben muss. Auch wenn jeder sagt, dass Gentoo nicht das Richtige sei, ist es doch besser für mich, es mal am eigenen Leib erlebt zu haben. Aus Fehlern lernt man eben doch am besten.
Update: So, Problem behoben. Einfach entsprechendes Paket in /etc/portage/package.keywords eintragen. Trifft sich gut, denn jetzt kommt Dr. House auf RTL.