Auf Probe: Fedora 9
Vor lauter Langeweile habe ich mich nun mal dazu entschlossen Fedora 9 zu testen. Fedora 9 ist mittlerweile schon ein paar Wochen lang draußen und gehört zu den ersten Distributionen, die von Haus aus SELinux unterstützen. Um mir diese Technik mal auf komfortable Art anzuschauen, habe ich mir Fedora ausgesucht. Fedora wird entweder als DVD oder als ein 6-CD Pack ausgeliefert. Leider muss man wirklich alle CDs runterladen, ich habe zumindest keine Netzwerkinstallation gefunden. DVD kam leider auf Grund mangelnder Hardware nicht in Frage. Die gesamte Installation ist im einem gut aussehenden, modernen Style und bedarf nur wenigen Klicks zum fertigen System. Der erste Schritt, das Kopieren der Daten auf die Festplatte, hat bei mir leider recht lange gedauert, allerdings hielt sich auch das noch in Maßen. Nach der Installation folgt zunächst die Einrichtung. Nach den allgemein üblichen Lizenzhinweisen, der Erstellung eines neuen Benutzers und das Setzen der Zeit kam ich dann auch endlich zum neuen Desktop.
Erste Eindrücke sind soweit positiv: Gutes Design, einfache Tools zur Administration des Systems. Sogar der Firefox präsentierte sich in der Version 3 Beta 5. Beim zweiten Blick allerdings fällt eine nur teilweise Übersetzung auf. Hier Englisch – Da Deutsch. Das wundert mich sehr, denn sowas sollte doch beim Bug-Testing eigentlich auffallen? Nungut, ich denke sowas behebt sich mit der Zeit.
Für heute erstmal genug Fedora, die nächsten Tage gehts weiter.
